Fütterung5 Min. Lesezeit
Grundfütterung zuerst
Bevor du an Ergänzungsfutter denkst: Raufutter, Weide, Kraftfutter, Körperzustand und bestehende Zusätze prüfen. Die bessere Frage lautet nicht „Welches Supplement?“, sondern „Wie sieht die Gesamtration aus?“
Die wichtigste Frage ist nicht „Welches Supplement braucht mein Pferd?“, sondern beginnt bei der Gesamtration. Erst wenn Menge und Qualität des Grundfutters geklärt sind, lässt sich eine sinnvolle Ergänzung einordnen 12.
- Wie viel Raufutter bekommt das Pferd – und in welcher Qualität?
- Wie viel Weidegras nimmt es auf?
- Gibt es Kraftfutter, und wenn ja, wie viel pro Mahlzeit?
- Wie ist der Körperzustand (Body Condition Score)?
- Wie hoch ist die Arbeitsleistung?
- Welche Ergänzungsfutter werden bereits gegeben?
- Gibt es Erkrankungen oder tierärztliche Befunde?
Quellen & Studien
Hochgestellte Zahlen im Text verweisen auf diese Belege. Sie ersetzen keine individuelle tierärztliche oder fütterungsfachliche Beratung.
- 1.GfE (2014) – Empfehlungen zur Energie- und Nährstoffversorgung von PferdenFachreferenz im deutschsprachigen Raum (Gesellschaft für Ernährungsphysiologie), Ausschuss für Bedarfsnormen
- 2.Coenen M, Vervuert I: Pferdefütterung, 6. Aufl. (begründet von Meyer & Coenen)Standardreferenzwerk der Pferdeernährung im deutschsprachigen Raum (Thieme)
- 3.NRC – Nutrient Requirements of Horses, 6th ed.Internationale Referenz für Nährstoffbedarfe von Pferden (National Research Council)
